• 13
  • Jan

Ende des Versteckenspiels

2010 | 22:49

Bis jetzt war mein Bog nicht sehr persönlich, oder wenn dann nur am Rande. Doch heute möchte ich etwas mehr von dem mit euch teilen, was mich bewegt. Wozu dient dieser Blog oder der Salon? Eigentlich ist es ganz einfach und dann auch wieder nicht. Oder doch?

Mein größter Wunsch ist es, mein kreatives Potential zu entwickeln und andere anzuregen, das Gleiche zu tun. Lasst uns entdecken, was wir können! Bei den meisten Sätzen, die ich in meinem Blog schreibe, denke ich nach, wie sie beim “Publikum” ankommen. Der innere Kritiker ist stets eingeschaltet und lenkt die Wahl meiner Worte. Leider blockiert er mich auch immer wieder, da er wiederum von einer Zahl von Ängsten gesteuert wird - ich denke, die Hauptangst ist, nicht so akzeptiert zu werden, wie ich bin. Wobei das, was ich bin, sehr wandelbar sein kann, und das kann sehr aufwühlend sein.

Dabei ist doch das Wichtigste, frei zu sein, in dem was man tut, gerade wenn es um kreative oder künstlerische Tätigkeiten geht. So meine Kindergeschichten - jedes Mal wenn ich eine online stelle, zittere ich (ok, das ist übertrieben…), dass ich mich mit dieser Geschichte vielleicht lächerlich machen könnte. Aber das bringt nichts, das Ergebnis ist, dass ich mich zurückhalte, mir eine Art Maulkorb anlege… Nicht besonders hilfreich. Darum habe ich einen Entschluss gefasst - adieu innerer Kritiker!

Ihr könnt es als Neujahrsvorsatz sehen. Ich gelobe feierlich, so gut und kompromisslos ich selbst zu sein - das bezieht meinen Blog, meine Geschichten, meine (heimlichen) Nähprojekte und Fotovisionen mit ein.

Ich lade euch ein, das gleiche zu tun - versteckt euch nicht! Lasst uns so sein, wie wir sind!

Danke fürs Lesen!

eure Elisa

  • 8
  • Jan

Russischer Winter - der zweite Versuch

2010 | 13:46

Tja, draußen fällt der Schnee, die Temperaturen bleiben tief - da ist das Thema “Russischer Winter” Ende Jänner sicher noch angebracht.

Als neuer Termin ist der 31. Jänner angedacht, ab 15 Uhr am üblichen Orte. Immerhin weiss ich jetzt bestimmt, dass unser Samowar auch funktioniert - er hatte seinen ersten Einsatz am 24.12. und hat sich bewährt :-)

Mittlerweile sind bei uns auch zwei kleine Matroschka-Familien eingezogen (beides Weihnachtsgeschenke).  Eine Familie hat sogar ihre eigenen Katzen mitgebracht - was kann da noch schief gehen?

Möge uns alle die Muse mit einem winterlich kalten Kuss beglücken!

Bis bald,

eure Elisa

  • 31
  • Dez

Der letzte Tag im Jahr

2009 | 14:33

Das Jahr klingt langsam aus - Zeit also mich nach einer längeren Blog- und Salonpause wieder bei euch zu melden.

Ein kurzer Rückblick - für alle, die es nicht wussten - der Salon “Russischer Winter” wurde auf ein unbestimmtes Wochende im Jänner verschoben. Den genauen Termin möchte ich in den nächsten Tagen bekannt geben. Ja, leider hatte mich eine fiese Stirnhöhlenentzündung erwischt und so musste der Salon ausfallen - ich hatte nur denen abgesagt, die fix kommen wollten. Also für all jene, die den Salon im Dezember ohnehin verpasst hätte, eine zweite Chance doch teilzunehmen :-)

Die Führung war dafür umso schöner - wer teilnehmen wollte, musste sich durch einen gewaltigen Schneesturm kämpfen. Dafür wurde man mit einer anregenden und erhellenden Diskussion vor Tintorettos “Nikolaus von Bari” zum Thema Nikolaus, Santa Claus, Weihnachtsmann und Father Christmas belohnt - quasi ein Überblick über das Motiv des alten Mannes und dem Winter. Es gab offenbar immer einen Bedarf an alten Männern, die durch den Winter jagten (man denke auch an Odin und seine wilde Jagd). Dass Väterchen Frost den russischen Kindern Geschenke bringt, ist übrigens eine “Erfindung” der kommunistischen Ära, jemand musste an die Stelle des sehr beliebten Heiligen Nikolaus treten. Weitere Höhepunkt der Tour durchs KHM waren die “Jäger im Schnee” von Pieter Brueghel und “Das Fest des Bohnenkönigs” von Jacob Jordaens. Vor Veroneses “Anbetung der drei Heiligen Könige” gab es auch einen Austausch zur Darstellung des Jesuskindes in den klassischen Weihnachtsbildern (meist als Kleinkind selten als Neugeborenes).

Tja, ich hoffe, ihr hattet und habt (für die orthodoxen Christen unter den Lesern) eine wunderbare Weihnachtszeit! Für uns war sie besonders intensiv und Noah hat sie sehr genossen. Es war ja das erste Mal, dass er alles bewusst mitbekam.

Ich wünsch euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Eure Elisa!

  • 16
  • Nov

Russischer Winter - der Weihnachtssalon

2009 | 13:34

Jetzt beginnt wieder eine meine liebsten Zeiten des Jahres, die Vorweihnachtszeit. Weihnachten werden die meisten stöhnen! Schon im November? Ja, aber es handelt sich hier auch nur um eine Vorankündigung. Am 13. Dezember sind alle Salonfreunde wieder eingeladen, zum Thema “Russischer Winter” bei uns im 15. zu einem Weihnachtssalon zusammen zu kommen.

Was wird euch erwarten? Von meiner Seite kann ich euch mit russischen Märchen, türkischem Tee aus einem original russischem Samowar (hatte sogar noch einen alten russischen Netzstecker, den Sean ausstauschen musste) und hoffentlich Blinis (wenn Gerhard seine Blini-Platte mitbringt) beglücken. Eventuell schenke ich auch noch Kwaas, also einen Brottrunk, aus (muss aber erst das Rezept testen), ob es Wodka gibt, wird sich noch zeigen.

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  • 19
  • Okt

Memento Mori - Ambros, Autotürgriffe & Erlkönig

2009 | 18:46

So humorvoll war die Salonzusammenkunft schon lange nicht mehr. Vermutlich forderte das Thema “Memento Mori” dazu heraus. Quasi Humor als menschlicher Überlebenstrieb angesichts der eigenen Vergänglichkeit. Zur Einstimmung gab es am Samstag davor wie angekündigt eine Führung zum Thema durch die Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums, die zu einem gemütlichen Spaziergang durch die Abteilung der niederländischen und deutschen Malerei der Renaissance und Barockzeit wurde. Der kunsthistorische Exkurs wurde angereichert von persönlichen Eindrücken und Erlebnissen.

Am Sonntag war dann der eigentliche Salontag. Überrascht war ich, als es bereits um 11 Uhr an der Tür klingelte und das Duo Max und Michael vor der Tür stand. Hatte ich in der Einladung doch tatsächlich die falsche Uhrzeit geschrieben… Schande über mich. Einige Telefonanrufe später war alles wieder klar gestellt.

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