2010 | 13:46
Tja, draußen fällt der Schnee, die Temperaturen bleiben tief - da ist das Thema “Russischer Winter” Ende Jänner sicher noch angebracht.
Als neuer Termin ist der 31. Jänner angedacht, ab 15 Uhr am üblichen Orte. Immerhin weiss ich jetzt bestimmt, dass unser Samowar auch funktioniert - er hatte seinen ersten Einsatz am 24.12. und hat sich bewährt
Mittlerweile sind bei uns auch zwei kleine Matroschka-Familien eingezogen (beides Weihnachtsgeschenke). Eine Familie hat sogar ihre eigenen Katzen mitgebracht - was kann da noch schief gehen?
Möge uns alle die Muse mit einem winterlich kalten Kuss beglücken!
Bis bald,
eure Elisa
2009 | 14:33
Das Jahr klingt langsam aus - Zeit also mich nach einer längeren Blog- und Salonpause wieder bei euch zu melden.
Ein kurzer Rückblick - für alle, die es nicht wussten - der Salon “Russischer Winter” wurde auf ein unbestimmtes Wochende im Jänner verschoben. Den genauen Termin möchte ich in den nächsten Tagen bekannt geben. Ja, leider hatte mich eine fiese Stirnhöhlenentzündung erwischt und so musste der Salon ausfallen - ich hatte nur denen abgesagt, die fix kommen wollten. Also für all jene, die den Salon im Dezember ohnehin verpasst hätte, eine zweite Chance doch teilzunehmen
Die Führung war dafür umso schöner - wer teilnehmen wollte, musste sich durch einen gewaltigen Schneesturm kämpfen. Dafür wurde man mit einer anregenden und erhellenden Diskussion vor Tintorettos “Nikolaus von Bari” zum Thema Nikolaus, Santa Claus, Weihnachtsmann und Father Christmas belohnt - quasi ein Überblick über das Motiv des alten Mannes und dem Winter. Es gab offenbar immer einen Bedarf an alten Männern, die durch den Winter jagten (man denke auch an Odin und seine wilde Jagd). Dass Väterchen Frost den russischen Kindern Geschenke bringt, ist übrigens eine “Erfindung” der kommunistischen Ära, jemand musste an die Stelle des sehr beliebten Heiligen Nikolaus treten. Weitere Höhepunkt der Tour durchs KHM waren die “Jäger im Schnee” von Pieter Brueghel und “Das Fest des Bohnenkönigs” von Jacob Jordaens. Vor Veroneses “Anbetung der drei Heiligen Könige” gab es auch einen Austausch zur Darstellung des Jesuskindes in den klassischen Weihnachtsbildern (meist als Kleinkind selten als Neugeborenes).
Tja, ich hoffe, ihr hattet und habt (für die orthodoxen Christen unter den Lesern) eine wunderbare Weihnachtszeit! Für uns war sie besonders intensiv und Noah hat sie sehr genossen. Es war ja das erste Mal, dass er alles bewusst mitbekam.
Ich wünsch euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Eure Elisa!
2009 | 13:34
Jetzt beginnt wieder eine meine liebsten Zeiten des Jahres, die Vorweihnachtszeit. Weihnachten werden die meisten stöhnen! Schon im November? Ja, aber es handelt sich hier auch nur um eine Vorankündigung. Am 13. Dezember sind alle Salonfreunde wieder eingeladen, zum Thema “Russischer Winter” bei uns im 15. zu einem Weihnachtssalon zusammen zu kommen.
Was wird euch erwarten? Von meiner Seite kann ich euch mit russischen Märchen, türkischem Tee aus einem original russischem Samowar (hatte sogar noch einen alten russischen Netzstecker, den Sean ausstauschen musste) und hoffentlich Blinis (wenn Gerhard seine Blini-Platte mitbringt) beglücken. Eventuell schenke ich auch noch Kwaas, also einen Brottrunk, aus (muss aber erst das Rezept testen), ob es Wodka gibt, wird sich noch zeigen.
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2009 | 18:46
So humorvoll war die Salonzusammenkunft schon lange nicht mehr. Vermutlich forderte das Thema “Memento Mori” dazu heraus. Quasi Humor als menschlicher Überlebenstrieb angesichts der eigenen Vergänglichkeit. Zur Einstimmung gab es am Samstag davor wie angekündigt eine Führung zum Thema durch die Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums, die zu einem gemütlichen Spaziergang durch die Abteilung der niederländischen und deutschen Malerei der Renaissance und Barockzeit wurde. Der kunsthistorische Exkurs wurde angereichert von persönlichen Eindrücken und Erlebnissen.
Am Sonntag war dann der eigentliche Salontag. Überrascht war ich, als es bereits um 11 Uhr an der Tür klingelte und das Duo Max und Michael vor der Tür stand. Hatte ich in der Einladung doch tatsächlich die falsche Uhrzeit geschrieben… Schande über mich. Einige Telefonanrufe später war alles wieder klar gestellt.
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2009 | 20:02
Inspiriert von einem Film mit dem Titel “Franklyn”, der mich auf eindringliche Weise mit dem Thema der Todesangst in Berührung gebracht hat, lade ich am kommenden Sonntag, den 04. Oktober, zum Herbstsalon unter dem Titel “Memento Mori - Bedenke, dass Du sterblich bist” ein.
Der Konfrontation mit der eigenen Vergänglichkeit, dem Abgrund dem man als Individuum gegenüber steht, kann sich im Grunde keiner entziehen. Die Auseinandersetzung damit mag ganz unterschiedlich ausfallen. Das Thema Tod, Sterben, Vergänglichkeit ist ein zentrales unseres Seins. Vielfältig ist die Herangehensweise der Künstler an dieses Thema. Diesen Beitrag weiterlesen »